Erdbeersorten im Überblick – früh, spät, remontierend und wild
Die Sortenwahl bestimmt bei Erdbeeren nicht nur Geschmack, sondern auch Erntefenster und Pflegeziel. Wer einmaltragende Sorten setzt, konzentriert die Ernte auf wenige Wochen. Remontierende Sorten strecken den Genuss über den Sommer. Dazu kommen Spezialfälle wie Walderdbeeren oder bodendeckende Erdbeerwiesen.
Einmaltragende Sorten
Sie liefern die klassische Haupternte im Juni.
- Früh: Senga Sengana, Elsanta, Honeoye
- Mittel: Korona, Polka, Sonata
- Spät: Florence, Mieze Schindler, Symphony
Wer eine kompakte Haupternte und hohe Mengen will, startet hier.
Remontierende Sorten
Diese Sorten tragen über einen längeren Zeitraum nach.
- Ostara
- Selva
- Mara des Bois
Sie sind sinnvoll, wenn nicht der maximale Ernteschub im Juni, sondern ein längeres Erntefenster gewünscht ist.
Wild- und Spezialtypen
- Walderdbeeren: Rügen, Alexandria
- Erdbeerwiese: Florika, Spadeka
Diese Gruppen sind interessant für Randbereiche, Naschgärten oder flächige Pflanzungen.
Sorten nach Eigenschaften
- Aromatisch: Mieze Schindler
- Robust: Elsanta
- Großfruchtig: Faith
Praktische Empfehlung
Für klassische Familienbeete einmaltragende Standardsorten setzen. Wer länger naschen will, ergänzt remontierende Sorten. Spezialtypen nur gezielt dort, wo ihr Wuchs- oder Nutzungsprofil wirklich passt.
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