Tomaten im März ansetzen – der richtige Monat für die Aussaat ohne Kunstlicht

März ist für die meisten Hobbygärtner ohne Pflanzenlampe der Monat für die Tomatenaussaat. Das Tageslicht reicht jetzt gerade aus, um kompakte Keimlinge zu ziehen – früher im Jahr ist das Licht zu schwach, später verschenkt man Vorlauf.

Wer Mitte März sät, hat Mitte Mai kräftige Jungpflanzen, die nach den Eisheiligen ohne Umwege ins Freiland können. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Aussaat selbst steht auf Tomaten aussäen – diese Seite fokussiert sich auf das, was im März konkret passiert.

Wann genau im März

SituationEmpfohlener Zeitpunkt
Keine Pflanzenlampe, normales Südfenster10.–20. März
Helles Südfenster, sehr sonnige WohnungAnfang März
Kühle Lagen, Auspflanzung erst Ende MaiEnde März
Gewächshaus mit FrostschutzEnde Februar bis Anfang März

Wer eine Pflanzenlampe hat, konnte bereits im Februar starten – die Details zur Licht-Situation stehen auf der Aussaat-Seite.

Was im März konkret passiert

Woche 1–2: Aussaat und Keimung

Bei guter Bodenwärme (mind. 20 °C) keimen Tomaten in 7–10 Tagen. Auf einer kühlen Fensterbank im März liegt die Bodentemperatur oft bei nur 15–17 °C – dann dauert die Keimung 14–21 Tage oder bleibt ganz aus. Eine Anzuchtmatte oder ein Platz direkt auf der Heizung (mit Alufolie als Hitzeschutz) löst das Problem.

Sobald die Keimblätter sichtbar werden: sofort die Folie entfernen und die Töpfe an den hellsten verfügbaren Platz stellen. Keimlinge, die auch nur wenige Stunden zu dunkel stehen, strecken sich – das lässt sich später nicht mehr rückgängig machen.

Woche 3–4: Pikieren

Sobald das erste echte Blattpaar erscheint (nicht die runden Keimblätter – das Paar danach), wird pikiert. Dabei wird jeder Keimling einzeln in einen eigenen Topf (7–9 cm) gesetzt:

Nach dem Pikieren wachsen die Pflanzen spürbar schneller.

Was im März noch nicht passiert

Typische Fehler im März

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Infografik

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