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Buschbohnen oder Stangenbohnen – der Unterschied

Kurzfassung: Busch- oder Stangenbohne?

Buschbohnen bleiben kompakt (20–30 cm), brauchen keine Rankhilfe und sind ideal für kleinere Beete oder den Balkon. Stangenbohnen wachsen höher, brauchen eine Stütze, liefern aber länger und mehr pro Pflanze. Wer Platz hat und über mehrere Wochen ernten will, ist mit Stangenbohnen besser bedient. Trockenbohnen wie Black Turtle oder Cannellino sind eine eigene Kategorie – sie reifen vollständig aus und werden getrocknet gelagert.

Abstand und Platz für Bohnen

TypAbstandPflanzen/m²Wuchshöhe
Buschbohne10–15 cm20–3020–30 cm
Stangenbohne20 cm10–15200–400 cm

Buschbohnen eignen sich für kompakte Beete und Mischkulturen ohne Beschattungsproblem. Stangenbohnen können als Sichtschutz oder in Kombination mit Mais (Drei Schwestern) genutzt werden.

Führung von Stangenbohnen

Stangenbohnen ranken und brauchen eine stabile Kletterhilfe – Stangen, Gitterspalier oder Tipi-Konstruktion. Ohne Rankhilfe wächst die Pflanze ungeordnet und der Ertrag sinkt. Frühzeitig aufbauen, idealerweise schon beim Säen.

Sorten Buschbohnen

Grüne Buschbohnen:

Prunk/Borlotti:

Sorten Stangenbohnen

Grüne Stangenbohnen:

Prunk:

Trockenbohnen

Trockenbohnen reifen vollständig an der Pflanze aus und werden getrocknet gelagert – bis zu 1 Jahr haltbar. Geeignete Sorten:

Sie brauchen etwas mehr Zeit bis zur Ernte, dafür ist die Lagerfähigkeit deutlich höher als bei frischen Hülsen.

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Infografik

Infografik: bohnen-busch-oder-stange.png
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