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Großlibelle — der wendige Luftjäger am Gartenteich

Großlibelle — der wendige Luftjäger am Gartenteich

An einem warmen Sommernachmittag patrouilliert etwas Großes, Buntes über deinem Gartenteich — kerzengerade hin und her, dann ein abruptes Stehen in der Luft, ein Ruck zur Seite, und schon ist das Tier am anderen Ende des Teichs. Du hörst ein leises Rascheln der Flügel, siehst zwei riesige, glänzende Augen, und für einen Moment hängt das Insekt regungslos vor dir, als wolle es dich mustern. Was du da vor dir hast, ist eine Großlibelle — einer der schnellsten und wendigsten Flieger, die unsere Gärten kennen, und zugleich ein erstklassiger Jäger. Viele Menschen weichen instinktiv zurück, weil das Tier groß und schnell ist. Doch eine Großlibelle ist für dich vollkommen ungefährlich: Sie sticht nicht, sie beißt dich nicht, sie hat es ausschließlich auf andere Insekten abgesehen.

Die Großlibelle ist ein Nützling im doppelten Sinn, und beide Lebensphasen verbringen sie damit, Beute zu machen. Als erwachsenes Tier ist sie ein Luftjäger, der Mücken, Fliegen und andere Kleininsekten im Flug aus der Luft greift — gerade die lästigen Stechmücken über dem Teich stehen ganz oben auf ihrem Speiseplan. Ihre Larven leben unsichtbar und oft mehrere Jahre lang unter Wasser, wo sie als gefräßige Räuber alles erbeuten, was sie überwältigen können, von Mückenlarven bis zu kleinen Wasserinsekten. Wer einen Gartenteich anlegt und ihn naturnah gestaltet, schafft damit fast von allein einen Lebensraum für diese eindrucksvollen Jäger. Dieser Steckbrief zeigt dir, wen du da vor dir hast, was die Großlibelle leistet und wie du sie gezielt in deinen Garten holst.


Was ist die Großlibelle?

Großlibellen sind eine Unterordnung der Libellen (Odonata), wissenschaftlich Anisoptera (“Ungleichflügler”) genannt. Der Name verrät schon ein erstes Merkmal: Bei Großlibellen sind die Vorderflügel deutlich schmaler geformt als die breiteren Hinterflügel — anders als bei den zarten Kleinlibellen, deren Flügelpaare gleich gebaut sind. In Mitteleuropa kommen mehrere Dutzend Arten vor, darunter so eindrucksvolle wie der Plattbauch (Libellula depressa) mit seinem breiten, hellblau bereiften Hinterleib, die Große Königslibelle (Anax imperator) als eine der größten heimischen Arten und die schlanken Mosaikjungfern (Gattung Aeshna), die du oft noch im Spätsommer über Teichen jagen siehst.

Großlibellen sind klassische Nützlinge, und das in beiden Lebensphasen: Die erwachsenen Tiere sind reine Räuber, die ihre Beute im Flug erjagen, und die Larven sind ebenso räuberisch — nur eben unter Wasser. Für ihre Fortpflanzung sind sie zwingend auf ein Gewässer angewiesen, denn ihre Larven entwickeln sich ausschließlich im Wasser. Ein naturnaher Gartenteich wird damit zur Kinderstube für eine Tiergruppe, die seit über 300 Millionen Jahren nahezu unverändert durch die Lüfte jagt — Libellen gehören zu den ältesten flugfähigen Insekten der Erde. Wer das Mikroklima eines feuchten, sonnigen Teichufers schafft, holt sich diese lebenden Fossilien direkt in den Garten.

Großlibelle auf einen Blick

MerkmalWert
Wissenschaftl. Name / EinordnungUnterordnung Anisoptera (Großlibellen), Ordnung Odonata (Libellen); Beispielarten Plattbauch (Libellula depressa), Große Königslibelle (Anax imperator), Mosaikjungfern (Aeshna spp.)
Größe (Adulte)je nach Art ca. 4–8 cm Körperlänge, Flügelspannweite oft 7–11 cm; Große Königslibelle bis ~8 cm lang
LebensdauerLarvenphase 1–5 Jahre (artabhängig), erwachsenes Flugtier meist nur einige Wochen bis wenige Monate
Generationen pro Jahrmeist nur eine Generation pro Jahr, oft über mehrere Jahre verteilt durch die lange Larvenzeit
Nahrung Adulteandere Fluginsekten — Mücken, Fliegen, kleine Falter, Blattläuse u. a., im Flug gefangen
Nahrung Larveräuberisch unter Wasser: Mückenlarven, Wasserinsekten, Kleinkrebse, größere auch Kaulquappen und kleine Fische
Rolle im GartenNützling — Luftjäger gegen Stechmücken und Fliegen (Adulte), Räuber von Stechmückenlarven (Larve)
Aktiv von–bisFlugzeit der Adulten je nach Art April/Mai bis September/Oktober
Überwinterungals Larve unter Wasser (häufigste Form); einige wenige Arten als Ei, sehr selten als erwachsenes Tier

Erkennen & Verwechseln

Das erwachsene Tier erkennst du an seiner Größe, am kräftigen Bau und vor allem an der Flügelhaltung in Ruhe: Eine Großlibelle hält ihre vier Flügel beim Sitzen flach ausgebreitet und waagerecht vom Körper abgespreizt, wie eine kleine Doppeldecker-Maschine. Genau das ist der sicherste Unterschied zu den zarten Kleinlibellen, die ihre Flügel in Ruhe meist über dem Körper zusammenlegen. Das zweite auffällige Merkmal sind die riesigen Facettenaugen: Sie nehmen fast den ganzen Kopf ein und berühren sich bei den meisten Großlibellen auf der Oberseite — bei Kleinlibellen sitzen die Augen dagegen weit auseinander, seitlich am Kopf wie zwei Hanteln. Aus jedem Auge blicken zehntausende Einzelaugen, die der Libelle ein nahezu lückenloses Rundumbild liefern und Bewegungen blitzschnell erfassen.

Großlibellen sind hervorragende, ausgesprochen wendige Flieger. Sie können vorwärts, rückwärts und seitwärts fliegen, in der Luft auf der Stelle stehen (“rütteln”) und ihre Flugrichtung abrupt ändern. Diese Manövrierfähigkeit macht sie zu den effektivsten Luftjägern unter den Insekten — sie fangen ihre Beute zielsicher im Flug. Für Menschen sind sie dabei vollkommen harmlos: Eine Libelle hat keinen Stachel, sticht nicht und beißt dich nicht. Auch der hartnäckige alte Volksname “Teufelsnadel” oder “Augenstecher” ist reiner Aberglaube ohne jede Grundlage.

Die Larve lebt verborgen unter Wasser und sieht ganz anders aus als das erwachsene Tier: gedrungen, meist braun bis grünlich, gut getarnt und ohne Flügel. Ihr verblüffendstes Werkzeug ist die Fangmaske — eine zu einem klappbaren Greifarm umgebildete Unterlippe, die sie blitzschnell nach vorn schnellen lässt, um Beute zu packen. Großlibellen-Larven sind eher breit und gedrungen gebaut, während Kleinlibellen-Larven schlank sind und am Hinterende drei blattförmige Kiemenanhänge (“Schwanzblättchen”) tragen. Diese Larve ist KEIN Schädling — sie frisst keine Pflanzen, sondern hält dein Teichwasser von Mückenlarven und anderen Kleintieren frei.

Großlibelle, Kleinlibelle und Verwechslungen im Vergleich

MerkmalGroßlibelle (Anisoptera)Kleinlibelle (Zygoptera)Hinweis
Flügel in Ruheflach ausgebreitet, waagerecht abgespreiztmeist über dem Rücken zusammengelegtsicherstes Unterscheidungsmerkmal
Augenriesig, berühren sich oben am Kopf (bei den meisten Arten)weit auseinander, hantelartig seitlichgut von vorn erkennbar
Körperbaukräftig, gedrungen, kraftvollzart, schlank, fast nadelförmigGröße allein täuscht manchmal
Flugschnell, wendig, kraftvoll; rüttelt auf der Stellelangsamer, flatternd, gaukelnd
Vorder-/Hinterflügelungleich (Hinterflügel breiter)beide Flügelpaare gleich geformtName Anisoptera = “Ungleichflügler”
Larvegedrungen, ohne äußere Schwanzblättchenschlank, mit 3 blattförmigen Kiemenblättchenbeide unter Wasser räuberisch
RolleLuftjäger + Wasserräuber, Nützlingebenfalls räuberisch, Nützlingbeide harmlos für Menschen

Lebensweise & Entwicklung

Großlibellen durchlaufen eine unvollständige Verwandlung (Hemimetabolie): Anders als etwa Käfer oder Schmetterlinge haben sie kein Puppenstadium. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, die unter Wasser über viele Häutungen heranwächst und sich am Ende direkt zum geflügelten Tier umwandelt. Das Weibchen legt seine Eier an oder in Wasserpflanzen, in Pflanzenstängel oder direkt ins Wasser ab — je nach Art. Die geschlüpfte Larve lebt dann mehrjährig im Wasser: Je nach Art und Bedingungen dauert die Larvenphase von rund einem Jahr bis zu etwa fünf Jahren. Diese lange Unterwasserzeit ist der eigentliche Lebensschwerpunkt der Libelle — das spektakuläre Flugtier, das wir kennen, lebt dagegen oft nur wenige Wochen.

Ist die Larve ausgewachsen, klettert sie an einem Halm oder Stein aus dem Wasser. Ihre Haut platzt am Rücken auf, und das fertige Insekt zwängt sich heraus — ein verletzlicher Moment, in dem die noch weiche, blasse Libelle ihre Flügel aufpumpt und aushärten lässt, bevor sie zum ersten Mal abhebt. Zurück bleibt die leere, durchscheinende Larvenhaut, die Exuvie, oft noch tagelang am Schilf haftend — ein verlässliches Zeichen dafür, dass dein Teich Libellen erfolgreich “produziert” hat. Die meisten Großlibellen überwintern als Larve unter Wasser, geschützt vor Frost im tieferen Wasser; nur wenige Arten überwintern als Ei. Pro Jahr bringt eine Art meist nur eine Generation hervor.

Vom Ei zum erwachsenen Tier

StadiumDauerMerkmal
EiTage bis Wochen, manche Arten überwintern als Eian oder in Wasserpflanzen, Pflanzenstängeln oder ins Wasser abgelegt
Larve (viele Häutungen)1–5 Jahre, je nach Art und Wassertemperaturgedrungen, unter Wasser; jagt mit der ausschnellbaren Fangmaske, überwintert meist hier
Schlupf / Häutung zum Flugtierwenige Stunden bis ein TagLarve klettert aus dem Wasser, Haut platzt auf, Libelle pumpt die Flügel auf — kein Puppenstadium
Adultes Tierwenige Wochen bis wenige Monatewendiger Luftjäger; paart sich, legt Eier, kehrt zum Gewässer zurück

Nutzen im Garten

Der Wert der Großlibelle liegt darin, dass sie in beiden Lebensphasen jagt — über und unter Wasser. Das erwachsene Tier ist ein Luftjäger, der Fluginsekten direkt aus der Luft greift. Auf seinem Speiseplan stehen vor allem Mücken, kleine Fliegen, Eintagsfliegen, Blattläuse und andere kleine Insekten. Gerade die lästigen Stechmücken, die an warmen Abenden über stehendem Wasser schwärmen, werden von patrouillierenden Großlibellen zuverlässig dezimiert. Eine jagende Libelle fängt im Lauf eines Tages viele Dutzend bis hunderte Kleininsekten — sie hält damit nicht nur den Mückendruck am Teich niedrig, sondern reguliert auch andere Fluginsekten im Garten.

Mindestens ebenso wertvoll arbeitet die Larve unter Wasser. Sie ist ein gefräßiger Räuber, der alles erbeutet, was sie überwältigen kann: Mückenlarven, kleine Wasserinsekten, Kleinkrebse und Wasserflöhe, größere Larven gehen auch an Kaulquappen oder kleine Fische. Damit greift die Libelle die Stechmücke schon im Wasser an, bevor diese überhaupt fliegen kann — die Larven fressen die Mückenlarven direkt aus dem Teich heraus. So entsteht ein doppelter Effekt: über Wasser jagen die Adulten die fliegenden Mücken, unter Wasser räumen die Larven mit dem Nachwuchs auf. Ein Teich mit gesunder Libellenpopulation ist deshalb selten ein Mückenproblem, sondern eher das Gegenteil.

Beutespektrum und Wirkung

Leistung / BeuteWerWirkung im Garten
Stechmücken (fliegend)Adultesenken den Mückendruck am Teich und im Garten spürbar
Fliegen, kleine Falter, EintagsfliegenAdulteregulieren lästige und weichhäutige Fluginsekten
Blattläuse, kleine Sauger im FlugAdulteergänzende Regulierung abdriftender Pflanzensauger
StechmückenlarvenLarvebekämpfen die Mücke schon im Wasser, vor dem Schlüpfen
Wasserinsekten, Kleinkrebse, WasserflöheLarvehält das Kleintier-Gleichgewicht im Teich im Zaum
Kaulquappen, kleine Fischegroße Larvenregulieren Überbesatz; Zeichen eines lebendigen Teichs

So förderst du die Großlibelle

Großlibellen lassen sich nicht ansiedeln wie ein Insektenhotel-Bewohner — sie kommen von selbst, sobald dein Garten ihnen das eine Entscheidende bietet: ein Gewässer zur Fortpflanzung. Ohne Wasser keine Larven, und ohne Larven keine Libellen. Der mit Abstand größte Hebel ist deshalb ein naturnaher Gartenteich. Schon ein kleiner Teich genügt, wenn er sonnig liegt, flach auslaufende Uferzonen hat und mit Wasserpflanzen bewachsen ist. Wichtig ist, dass der Teich fischfrei oder fischarm ist: Fische fressen Libellenlarven, deshalb entwickeln sich Libellen in fischlosen Teichen viel besser. Vermeide auch starke Pumpen und Springbrunnen in der Hauptfläche — Libellenlarven mögen ruhiges, gut strukturiertes Wasser.

Genauso wichtig wie das Wasser selbst ist ein strukturreiches Ufer. Erwachsene Libellen brauchen sonnige Sitzwarten zum Aufwärmen und zur Jagd, sowie senkrechte Halme, an denen die Larven zum Schlupf aus dem Wasser klettern können — lass deshalb Schilf, Binsen, Rohrkolben und hohe Ufergräser stehen. Ein vielfältiger Unterwasserbewuchs aus Wasserpflanzen bietet den Larven Verstecke und Jagdrevier. Wie bei allen Nützlingen gilt: Verzichte konsequent auf Insektizide, denn breitwirksame Mittel töten nicht nur Schädlinge, sondern auch die fliegenden Jäger und vergiften über Abdrift und Abschwemmung das Teichwasser samt seinen Larven. Ein sonniges, geschütztes Mikroklima am Teich rundet den Lebensraum ab und lässt die wärmeliebenden Jäger länger aktiv sein.

Förder-Maßnahmen im Überblick

MaßnahmeWas tunWarum
Gartenteich anlegensonnigen, naturnahen Teich mit Flachwasserzone schaffenunverzichtbarer Fortpflanzungsort der Larven
Fischfrei haltenauf Fischbesatz verzichten oder ihn stark begrenzenFische fressen die Libellenlarven
Ufer strukturierenSchilf, Binsen, Rohrkolben, hohe Gräser stehen lassenSchlupfhalme für Larven, Sitzwarten für Adulte
Wasserpflanzen einbringenUnterwasser- und Schwimmpflanzen ansiedelnVerstecke, Jagdrevier und Eiablageplätze
Ruhiges Wasserstarke Pumpen/Springbrunnen in der Fläche meidenLarven mögen ruhiges, gut strukturiertes Wasser
Pestizidverzichtkeine Breitband-Insektizide im Garten und am Teichschützt fliegende Jäger und das Larvenwasser
Sonnige Lage / MikroklimaTeich besonnt und windgeschützt anlegenwärmeliebende Libellen bleiben länger aktiv

Häufige Fehler und Mythen


Abgrenzung zu Kleinlibellen und ähnlichen Tieren

Die Großlibelle wird vor allem mit der Kleinlibelle verwechselt — beide gehören zu den Libellen (Odonata), unterscheiden sich aber deutlich. Das sicherste Merkmal ist die Flügelhaltung in Ruhe: Großlibellen breiten die Flügel flach aus, Kleinlibellen legen sie über dem Rücken zusammen.

Art / StadiumAussehenRolleVerwechslungsgefahr
Großlibelle (adult)kräftig, Flügel in Ruhe ausgebreitet, Augen berühren sich obenLuftjäger, harmloser Nützlingwird für gefährlich gehalten, sticht aber nicht
Kleinlibelle (adult)zart, schlank, Flügel in Ruhe zusammengelegt, Augen weit getrenntebenfalls räuberischer Nützlingmit Großlibelle verwechselbar, beide nützlich
Großlibellen-Larvegedrungen, ohne Schwanzblättchen, mit FangmaskeWasserräuber, frisst Mückenlarvenwird im Teich für Schädling gehalten
Kleinlibellen-Larveschlank, mit 3 blattförmigen Kiemenblättchen am Endeebenfalls räuberisch unter Wasserunterscheidet sich durch die Schwanzblättchen
Schwebfliege (adult)gelb-schwarz, schwebt auf der Stelle, nur 2 FlügelBestäuber + Blattlausjägernur oberflächlich ähnlich (Stehflug), siehe Schwebfliege
Eintagsfliegezart, mit langen Schwanzfäden, sehr kurzlebigLarven leben im Wasser, harmloswird am Teich mit Kleinlibelle verwechselt

Sowohl Gross- als auch Kleinlibellen gehören zu den Nützlingen und sind für Menschen vollkommen harmlos — beide solltest du am Teich gewähren lassen. Wer eine ruhende Libelle mit ausgebreiteten Flügeln und sich berührenden Augen sieht, hat eine Großlibelle vor sich; zusammengelegte Flügel und weit getrennte Augen verraten dagegen die zierliche Kleinlibelle.


Mitnehmen

  1. Sie sticht und beißt nicht. Eine Großlibelle hat keinen Stachel und ist für Menschen vollkommen ungefährlich — sie jagt ausschließlich andere Insekten. Die alten Schauernamen sind Aberglaube.
  2. Die Flügelhaltung verrät sie. Großlibellen halten ihre Flügel in Ruhe flach ausgebreitet; Kleinlibellen legen sie über dem Rücken zusammen — daran erkennst du sie sicher.
  3. Doppelter Jäger. Das erwachsene Tier fängt Mücken und Fliegen im Flug, die Larve räumt unter Wasser mit Mückenlarven auf — die Libelle nützt dir über und unter Wasser.
  4. Ohne Teich keine Libelle. Die Larven entwickeln sich ausschließlich im Wasser, oft über mehrere Jahre — ein naturnaher Gartenteich ist die Grundvoraussetzung.
  5. Fischfrei und strukturreich fördern. Ein sonniger, fischarmer Teich mit Schilf, Wasserpflanzen und ruhigem Wasser bietet Larven Schutz und Schlupfhalme.
  6. Pestizide kosten dich die Jäger. Breitwirksame Mittel töten die fliegenden Libellen und vergiften über das Wasser auch die Larven — Pestizidverzicht ist der einfachste Schutz.

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