Mairübe anbauen – Standort, Pflege und Ernte
Mairübe anbauen: März-Mai/Aug. (Direktsaat!); Abstand 10-15 cm; Ertrag 3-5 kg.

Der Datensatz zu Mairübe beschreibt einjährig, 20-30 cm Ø. Hinterlegt sind 6-8 Wochen bis Ernte. Wichtig sind locker, humos.
Die Mairübe auf einen Blick
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Aussaat / Pflanzzeit | März-Mai/Aug. (Direktsaat!) |
| Saattiefe | 1-2 cm |
| Pflanzabstand | 10-15 cm |
| Reihenabstand | 25-30 cm |
| Pflanzen pro m² | 20-25 |
| Standort | locker, humos |
| Boden-pH | 6,0-7,0 |
| Ernte | Mai/Sept.-Okt. |
| Ertrag | 3-5 kg/m² (ca. 100-200 g je Rübchen) |
| Herkunft | Antike Europa/Westasien |
| Botanisch | Brassica rapa var. major |
| Familie | Kreuzblütler (Brassicaceae) |
Standort und Pflege der Mairübe
- Temperatur: ideal 15-20°C (auch 10-20°C möglich); kühle Bedingungen fördern zarte, mild schmeckende Rüben – Hitze führt schneller zu Holzigkeit und Schossen
- Frosthärte: Jungpflanzen und Rüben sind leicht frosthart; Spätfröste im Frühjahr werden meist vertragen
- Boden/Standort: locker, humos, gut drainiert; gleichmäßige Feuchtigkeit wichtig
- Boden-pH: 6,0-7,0
- Gießen: mäßig feucht; Trockenheit fördert Schärfe und Holzigkeit
- Schutz: Schnecken und Erdflöhe können problematisch sein; Netze und Barrieren helfen
- Dünger: NPK niedrig – gut versorgter Boden mit Kompost genügt; keine frischen, sehr stickstoffreichen Gaben nötig
- Fruchtfolge: mindestens 3 Jahre Anbaupause mit anderen Kreuzblütlern auf derselben Fläche
Wichtige Punkte
- Gießen: mäßig feucht; Trockenheit fördert Schärfe und Holzigkeit
- Schutz: Schnecken und Erdflöhe (Netze/Barrieren empfohlen)
- Ausdünnen: früh vereinzeln, damit die Rübchen sich gut entwickeln; entnommene Pflänzchen können als Baby-Leaf genutzt werden
Die Mairübe in der Mischkultur
- Gut: Bohnen, Dill, Salate
- Schlecht: andere Kohlarten und enge Kreuzblütler-Nachbarschaft
Mairüben Sorten und Nutzung
- Klassisch: Navette, Pariser Weißrübe
- Hinweis: Frühe, klein bleibende Sorten sind besonders für Mairüben geeignet – jung und zart ernten
- Küche: roh (Salat, fein geschnitten oder geraspelt), gedünstet als Beilage oder in Gemüsepfannen, Blätter wie Spinat/Mangold
- Blätter: essbar! Besonders junge Blätter sind zart und vitaminreich (ähnlich Rübstiel)
Nährwerte (pro 100 g rohe Mairübe)
| Nährstoff | Menge |
|---|---|
| Energie | 28 kcal |
| Kohlenhydrate | 6,5 g |
| Eiweiß | 0,9 g |
| Fett | 0,1 g |
| Ballaststoffe | 1,8 g |
| Vitamin C | 20 mg |
| Folat | 17 µg |
| Kalium | 191 mg |
| Calcium | 30 mg |
Werte an typische Speiserüben/Turnips angelehnt; genaue Gehalte variieren je nach Sorte und Standort.
Ertrag für den Hausgarten
Für vier Personen nennt der Datensatz: 1 m², ca. 20 Pflanzen, ca. 4 kg Ertrag, 40 Mahlzeiten. Bei gestaffelter Aussaat liefert 1 m² eine gute, kontinuierliche Menge junger, zarter Mairüben für eine Familie.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Aussaat / Pflanzzeit | März-Mai/Aug. (Direktsaat!) |
| Saattiefe | 1-2 cm |
| Pflanzabstand | 10-15 cm |
| Reihenabstand | 25-30 cm |
| Pflanzen pro m² | 20-25 |
| Standort | locker, humos |
| Boden-pH | 6,0-7,0 |
| Ernte | Mai/Sept.-Okt. |
| Ertrag | 3-5 kg/m² (ca. 100-200 g je Rübchen) |
| Herkunft | Antike Europa/Westasien |
| Botanisch | Brassica rapa var. major |
| Familie | Kreuzblütler (Brassicaceae) |
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