Asiasalat (Mizuna)
Direktsaat und junge Blatternte sind gut machbar; Hitze und Erdflöhe können Probleme bereiten.
Welche Gemüse passen zu deinem ersten Beet? Die Tabelle gibt dir Anregungen mit konkreten Praxishinweisen. Mit dem Filter kannst du weitere Kulturen vergleichen. Wähle zunächst zwei oder drei, die du gern isst, und prüfe danach Aussaatzeit, Standort und Platzbedarf im jeweiligen Steckbrief.
Die Auswahl ist keine Rangliste: Auch eine einfache Kultur braucht den passenden Standort und Anbauzeitpunkt. Pak Choi ist wegen seiner Schossneigung als mittel eingestuft. Du musst diese Kulturen weder alle anbauen noch gleichzeitig ins Beet setzen.
| Gemüse | Schwierigkeit | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|
| Radieschen | einfach | Frühjahr oder Spätsommer mit passender Sorte starten; nach dem Auflaufen auf Abstand vereinzeln. Bei Erdflöhen hilft ein feinmaschiges Kulturschutznetz. |
| Pflücksalat | einfach | Gekaufte Jungpflanzen erleichtern den Start. Saison-Sorte wählen, Schnecken kontrollieren und bei der Blatternte das Herz stehen lassen. |
| Mangold | einfach | Ab Frühjahr direkt säen oder Jungpflanzen setzen. Blatt- und Stielmangold brauchen unterschiedliche Abstände; äußere Blätter ernten und das Herz erhalten. |
| Spinat | einfach | Für den Einstieg Frühjahr oder Spätsommer/Herbst wählen. Sommeraussaat nur mit geeigneter Sorte versuchen; gleichmäßig feucht halten und vor dem Schossen ernten. |
| Buschbohnen | einfach | Ab etwa Mitte Mai bei frostfreier Witterung und warmem Boden direkt säen. Keine Rankhilfe nötig; während Blüte und Fruchtansatz nicht austrocknen lassen. |
| Zuckererbsen | einfach | Im Frühjahr zur Sorte passend direkt säen. Rankhilfe früh aufstellen und junge Hülsen regelmäßig ernten; bei niedrigen Sorten reicht eine kleinere Stütze. |
| Rote Bete | einfach | Ab Frühjahr bei erwärmtem Boden direkt säen. Aus einem Saatknäuel können mehrere Pflanzen entstehen: auf etwa 8–10 cm Abstand vereinzeln. |
| Rettich | einfach | Frühjahrs-, Sommer- und Winterrettich haben unterschiedliche Saatfenster. Saatgutangaben beachten und auf den erforderlichen Abstand vereinzeln. |
| Rucola (Rauke) | einfach | Für schnellen Einstieg Gartenrauke wählen; Wilde Rauke wächst langsamer. Kleine Portionen nachsäen, jung ernten und bei Erdflöhen ein Kulturschutznetz verwenden. |
| Mairübe | einfach | Frühjahr oder Spätsommer mit passender Sorte wählen. Auf Abstand vereinzeln und gleichmäßig wässern; junge Rüben sind meist zarter. |
| Lauchzwiebel | einfach | Ab Frühjahr direkt säen. Ganze Pflanzen werden einmal geerntet; für wiederholten Schnitt nur Blätter ernten und die Basis stehen lassen. |
| Steckzwiebel | einfach | Im Frühjahr passende Steckzwiebeln setzen. Sie stehen bis zur Zwiebelreife mehrere Monate im Beet; Unkraut regelmäßig entfernen. |
| Kohlrabi | einfach | Für den Einstieg Jungpflanzen einer frühen Sorte kaufen. Etwa 25–30 cm Pflanzenabstand vorsehen und gleichmäßig wässern; Riesensorten brauchen mehr Platz und Zeit. |
| Zucchini | einfach | Jungpflanze erst bei frostfreier, ausreichend warmer Witterung setzen. Für eine übliche Buschzucchini etwa 1–1,5 m² reservieren; Wasser geben und junge Früchte regelmäßig ernten. |
| Pak Choi | mittel | Für den Einstieg einen geeigneten Spätsommertermin wählen; Saatgutangaben beachten. Gleichmäßig wässern und rechtzeitig ernten, bevor die Pflanzen schossen. |
Die Filter verändern nur die folgende Ergebnisliste. Die Empfehlungen in der Tabelle oben bleiben stehen. Innerhalb eines Schwierigkeitsgrads sind die Ergebnisse alphabetisch sortiert.
Direktsaat und junge Blatternte sind gut machbar; Hitze und Erdflöhe können Probleme bereiten.
Direktsaat bei warmem Boden ist gut machbar; Stangenformen benötigen eine stabile Rankhilfe.
Gut für Direktsaat im warmen Boden; vor allem bei Blüte und Fruchtansatz ausreichend wässern.
Für den Start: Ab etwa Mitte Mai bei frostfreier Witterung und warmem Boden direkt säen. Keine Rankhilfe nötig; während Blüte und Fruchtansatz nicht austrocknen lassen.
Frühe Direktsaat ist gut machbar; auf Blattläuse achten und hohe Sorten bei Bedarf stützen.
Direktsaat ist gut machbar; Aussaattermin und Rankhilfe richten sich nach Erbsentyp und Sorte.
Gut als Herbstkultur; bis zur Keimung gleichmäßig feucht halten und passend zum Saattermin eine Sorte wählen.
Zehen lassen sich leicht stecken; lange Standzeit und einen durchlässigen Boden einplanen.
Mit Jungpflanzen gut machbar; frühe Sorten wählen und gleichmäßig wässern.
Für den Start: Für den Einstieg Jungpflanzen einer frühen Sorte kaufen. Etwa 25–30 cm Pflanzenabstand vorsehen und gleichmäßig wässern; Riesensorten brauchen mehr Platz und Zeit.
Direktsaat ist gut machbar; für ganze Zwiebeln nachsäen, für wiederholte Blatternte nur Blätter schneiden.
Für den Start: Ab Frühjahr direkt säen. Ganze Pflanzen werden einmal geerntet; für wiederholten Schnitt nur Blätter ernten und die Basis stehen lassen.
Direktsaat und zügige Ernte sind gut machbar; Feuchtigkeit und Schutz vor Erdflöhen beachten.
Für den Start: Frühjahr oder Spätsommer mit passender Sorte wählen. Auf Abstand vereinzeln und gleichmäßig wässern; junge Rüben sind meist zarter.
Äußere Blätter können über längere Zeit geerntet werden; gleichmäßig mit Wasser versorgen.
Für den Start: Ab Frühjahr direkt säen oder Jungpflanzen setzen. Blatt- und Stielmangold brauchen unterschiedliche Abstände; äußere Blätter ernten und das Herz erhalten.
Direktsaat ist gut machbar; später als kälterobuste Schalerbsen säen und eine Rankhilfe einplanen.
Äußere Blätter lassen sich laufend ernten; Herz stehen lassen, Saison-Sorte wählen und Schnecken beachten.
Für den Start: Gekaufte Jungpflanzen erleichtern den Start. Saison-Sorte wählen, Schnecken kontrollieren und bei der Blatternte das Herz stehen lassen.
Direktsaat und kurze Kultur sind gut machbar; nicht zu dicht säen und den Boden gleichmäßig feucht halten.
Für den Start: Frühjahr oder Spätsommer mit passender Sorte starten; nach dem Auflaufen auf Abstand vereinzeln. Bei Erdflöhen hilft ein feinmaschiges Kulturschutznetz.
Direktsaat gelingt gut mit einer zur Saison passenden Sorte; vereinzeln, wässern und Erdflöhe beachten.
Für den Start: Frühjahrs-, Sommer- und Winterrettich haben unterschiedliche Saatfenster. Saatgutangaben beachten und auf den erforderlichen Abstand vereinzeln.
Direktsaat ist gut machbar; nach dem Auflaufen vereinzeln und für die Knollenernte Geduld einplanen.
Für den Start: Ab Frühjahr bei erwärmtem Boden direkt säen. Aus einem Saatknäuel können mehrere Pflanzen entstehen: auf etwa 8–10 cm Abstand vereinzeln.
Gartenrauke lässt sich direkt säen und jung ernten; Hitze und Erdflöhe können den Anbau erschweren.
Für den Start: Für schnellen Einstieg Gartenrauke wählen; Wilde Rauke wächst langsamer. Kleine Portionen nachsäen, jung ernten und bei Erdflöhen ein Kulturschutznetz verwenden.
Frühe Direktsaat ist gut machbar; Sorte beachten und bei Bedarf eine Rankhilfe aufstellen.
Steckzwiebeln sind gut handhabbar; für reife Zwiebeln mehrere Monate Standzeit einplanen.
Im passenden Frühjahrs- oder Herbstfenster gut direkt säbar; lange Tage und Hitze fördern das Schossen.
Für den Start: Für den Einstieg Frühjahr oder Spätsommer/Herbst wählen. Sommeraussaat nur mit geeigneter Sorte versuchen; gleichmäßig feucht halten und vor dem Schossen ernten.
Direktsaat bei warmem Boden ist gut machbar; vor der Aussaat eine stabile, hohe Rankhilfe aufbauen.
Steckzwiebeln vereinfachen den Start; Unkraut klein halten und mehrere Monate bis zur Zwiebelernte einplanen.
Für den Start: Im Frühjahr passende Steckzwiebeln setzen. Sie stehen bis zur Zwiebelreife mehrere Monate im Beet; Unkraut regelmäßig entfernen.
Als Jungpflanze oder geteilter Bestand gut machbar; Blätter wiederholt schneiden und Wasser geben.
Mit Jungpflanzen an einem warmen Standort gut machbar; braucht Platz, Wasser, Nährstoffe und häufige Ernte.
Für den Start: Jungpflanze erst bei frostfreier, ausreichend warmer Witterung setzen. Für eine übliche Buschzucchini etwa 1–1,5 m² reservieren; Wasser geben und junge Früchte regelmäßig ernten.
Direktsaat und junge Hülsenernte sind gut machbar; Rankhilfe und regelmäßige Ernte einplanen.
Für den Start: Im Frühjahr zur Sorte passend direkt säen. Rankhilfe früh aufstellen und junge Hülsen regelmäßig ernten; bei niedrigen Sorten reicht eine kleinere Stütze.
Die Einstufung ist eine redaktionelle Orientierung für den Hausgarten in Deutschland, keine Erntegarantie. Der Filter berücksichtigt deinen Standort, deine Jahreszeit und deine Pflegezeit nicht automatisch. Bei Kräutern, Stauden und Gehölzen gehen die Hinweise häufig vom Start mit einer Jungpflanze aus. Die eigene Anzucht kann aufwendiger sein.
„Einfach“, „schnell erntereif“ und „pflegearm“ sind verschiedene Eigenschaften: Steckzwiebeln sind leicht zu setzen, bleiben aber mehrere Monate im Beet. Pastinaken können nach dem Anwachsen pflegearm sein, brauchen jedoch lange bis zur Ernte.
Für ein etwa 1,2 × 2 m großes Beet kannst du im Frühjahr mit vier Pflücksalat-Jungpflanzen und einer kurzen Reihe Radieschen beginnen. Halte ungefähr 25–30 cm Abstand zwischen den Salaten und säe Radieschen so, dass du sie später auf etwa 4–5 cm vereinzeln kannst. Saatgut- und Sortenangaben haben Vorrang.
Wenn ein etwa 1 m langer Streifen nach der Ernte frei ist, kannst du dort ab etwa Mitte Mai bei ausreichend warmem Boden und frostfreier Witterung eine Reihe Buschbohnen säen; etwa 8–10 Pflanzen mit rund 10 cm Abstand sind ein überschaubarer Versuch. Die Reihe sollte etwa 40 cm Abstand zu anderen Reihen haben. Beginne im Herbst lieber mit einem passenden Satz Spinat oder Radieschen als mit Sommergemüse.
Zucchini als zusätzliche Option: Eine übliche Buschzucchini braucht ungefähr 1–1,5 m² und kann Nachbarpflanzen beschatten. Plane sie deshalb zunächst auf einer eigenen Fläche ein. Sie ist wärmeliebend und braucht Wasser, Nährstoffe und regelmäßige Ernte. Erst bei frostfreier, warmer Witterung auspflanzen; die Eisheiligen sind keine Wettergarantie.
Wie das erste Gartenjahr insgesamt abläuft – von der Standortwahl bis zur ersten Ernte – zeigt Gemüsegarten anlegen. Was dabei typischerweise schiefgeht, sammelt die Seite Anfängerfehler im Gemüsegarten.
Auch einfache Kulturen brauchen Wasser, Unkrautkontrolle und einen Blick auf Schädlinge. Radieschen, Rucola und Mairüben können unter Erdflöhen leiden; ein feinmaschiges Kulturschutznetz kann helfen. Salate und junge Pflanzen regelmäßig auf Schnecken kontrollieren. Zuckererbsen brauchen je nach Sorte eine Stütze und häufige Ernte.
Spinat und Pak Choi können vorzeitig blühen, statt die gewünschte Blatternte zu liefern. Dieses Schossen hängt unter anderem von Sorte, Temperatur und Tageslänge ab. Für sehr wenig Zeit hilft die Seite Wenig-Zeit-Gemüse, die den Pflegeaufwand genauer betrachtet.
Beim Essen beachten: Busch- und Stangenbohnen ausreichend garen, nicht roh naschen. Erbsen und Zuckererbsen sind davon zu unterscheiden. Ungewöhnlich bittere Zucchini nicht essen; auch Kochen macht deren Bitterstoffe nicht unschädlich.
Mit Pflücksalat-Jungpflanzen, Radieschen oder Mangold lässt sich oft gut beginnen. Die beste Wahl hängt von Saison, Standort und Platz ab. Spinat eignet sich besonders für passende Frühjahrs- oder Herbsttermine; Buschbohnen brauchen warmen Boden.
Wähle zunächst zwei oder drei Kulturen, die du gern isst. Für ein kleines Beet sind zum Beispiel einige Pflücksalat-Jungpflanzen und eine Reihe Radieschen überschaubar. Für Zucchini eine zusätzliche Fläche einplanen; im Herbst andere Kulturen wählen als im Frühsommer.
Ja, mit einer gekauften Jungpflanze und einem warmen Standort ist der Einstieg gut machbar. Pflege, Wasserversorgung und Schutzbedarf hängen vom Tomatentyp ab: Eine kompakte Buschtomate erfordert andere Arbeitsschritte als eine Stabtomate. Im Filter steht Tomate deshalb unter „Mittel“. Details zeigt Tomaten anbauen.
Die redaktionelle Auswahl und Einstufung wurde am 1. Oktober 2026 überarbeitet. Die drei Schwierigkeitsstufen sind unsere Orientierung, keine offizielle Bewertung.
Wenn die Auswahl steht: Wie viele Pflanzen brauche ich?