Wie viele Pflanzen für 4 Personen?
Stell die Personenzahl und dein Ernteziel ein. Der Rechner schätzt für 51 Kulturen die Pflanzenzahl im Gartenjahr oder eine Anbaufläche. Die Werte beruhen auf angenommenem Verbrauch und Ertrag; sie sind ein Ausgangspunkt für deine Planung.
Pflanzenbedarf berechnen
Jahresmengen für 4 Personen bei 100 % des Richtwerts:
Fruchtgemüse
Wurzel- & Knollengemüse
Zwiebelgewächse
Hülsenfrüchte & Mais
Kohlgewächse
Blattgemüse
Salate
Kräuter
Dauerkulturen & Beerenobst
Die Karten zeigen Jahresmengen je Kultur, keine Einkaufsliste für alle 51 Kulturen. Wähle aus, was ihr tatsächlich esst; ähnliche Kulturen können sich ersetzen. Die m²-Angaben sind rechnerische Pflanzflächen, keine automatisch nötige Beetgröße: Sätze nacheinander können dieselbe Fläche nutzen. Bei Pflanzenkarten mit Flächenangabe gilt diese nur, wenn alle Pflanzen gleichzeitig stehen.
Der Regler multipliziert den angenommenen Jahresverbrauch, nicht den möglichen Ertrag. Über 100 % kann für zusätzliche Ernte gedacht sein; ob sie sich lagern oder einkochen lässt, hängt von der Kultur ab. Pauschalwerte je Haushalt reagieren nicht auf Personenzahl oder Regler.
Häufige Fragen
Wie viele Tomatenpflanzen für 4 Personen?
Bei den voreingestellten Annahmen sind es 12–20 Tomatenpflanzen für vier Personen. Wenn alle gleichzeitig stehen, entsprechen das rechnerisch etwa 5,8–9,6 m² Pflanzfläche. Sorte, Standort und Verwendung können den Bedarf stark ändern.
Wie viele Kartoffeln muss ich für eine Familie pflanzen?
Der Rechner setzt 35 kg pro Person und Jahr an. Für vier Personen sind das 140 kg und unter den hinterlegten Ertragsannahmen etwa 117–175 Kartoffelpflanzen auf 28,6–42,7 m². Für gelegentliche Frühkartoffeln genügt eine deutlich kleinere Fläche.
Warum erscheinen Möhren oder Spinat als m² statt als Pflanzenzahl?
Bei dicht gesäten Kulturen ist eine Anbaufläche praktischer als eine Zahl einzelner Pflanzen. Die Spanne entsteht aus angenommenem Verbrauch und Ertrag pro Quadratmeter. Bei mehreren Sätzen lässt sich eine Fläche erneut nutzen.
Was bedeutet das Ernteziel von 100 %?
100 % verwendet den hinterlegten Verbrauchswert pro Person und Jahr, zum Beispiel 12 kg Tomaten oder 35 kg Kartoffeln. Mit 50 % wird die Hälfte, mit 150 % das Eineinhalbfache berechnet. Das ist keine Garantie für ganzjährige Selbstversorgung; feste Haushaltswerte bleiben unverändert.
Sind das exakte Werte?
Nein. Verbrauch und Ertrag sind Schätzwerte, keine Messwerte für deinen Haushalt. Sorte, Wetter, Standort, Pflege und Ausfälle verändern die Ernte. Die Spannweite zeigt nur die im Datensatz angenommenen Erträge; sie deckt nicht jedes Gartenjahr ab. Plane bei Bedarf eigene Reserven und passe die Werte nach deinen Ernten an.
So rechnet das Tool
Bei Pflanzenzahlen teilt der Rechner die gewählte Jahresmenge durch den geschätzten Ertrag je Pflanze und rundet auf ganze Pflanzen auf. Bei dicht gesäten Kulturen teilt er die Jahresmenge durch den geschätzten Ertrag je Quadratmeter. Die Annahmen stehen direkt auf jeder Kulturkarte. Ein Wert in Stück meint je nach Kultur Köpfe, Früchte oder Knollen; für Kartoffeln sind mit „Pflanzen“ gesetzte Knollen, für Knoblauch gesetzte Zehen gemeint.
Kurze Kulturen wie Radieschen oder Kopfsalat brauchen mehrere Aussaattermine, wenn die Ernte über die Saison verteilt sein soll. Für die Belegung deines Beets plane die gleichzeitig stehenden Pflanzen je Satz; prüfe anschließend ihre Pflanzabstände. Hinweise zur zeitlichen Planung findest du im Saatkalender.