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Rosenkohl anbauen – Standort, Pflege und Ernte

Rosenkohl anbauen: Februar-April (Voranzucht); Abstand 50-60 cm; Ertrag 3-5 kg/m²; Familie 4 Pers.: 4 m² ≈ 12-24 kg; Ernte: Oktober bis März nach Frost.

Rosenkohl – Pflanze im Beet

Rosenkohl – auch Brüsseler Kohl oder Sprossenkohl genannt – ist das klassische deutsche Wintergemüse schlechthin. Seine kleinen Röschen (Seitenknospen) bilden sich von Oktober bis März und werden durch Frost aromatischer, da Kälte die Bitterstoffe (Glucosinolate) abbaut. Mit bis zu -15 °C Frosttoleranz ist er der winterhärteste Kohl im Gemüsegarten. Allerdings braucht er die längste Kulturzeit aller Kohlgemüse: 120–180 Tage vom Auspflanzen bis zur Ernte.

Rosenkohl auf einen Blick

MerkmalWert
PflanzeRosenkohl / Brüsseler Kohl (Brassica oleracea var. gemmifera)
NutzungsgruppeKohlgemüse / Wintergemüse
Lebensformeinjährig; sehr frosthart bis -15 °C
VoranzuchtFebruar–April
AuspflanzenMai–Juni
Pflanzabstand50–60 cm
Reihenabstand60 cm
Pflanzen pro m²3–4 Pflanzen
Wuchshöhe60–100 cm
Standorttiefgründig, humusreich, vollsonnig
Boden-pH6,5–7,5
Ertragca. 3–5 kg/m², ca. 0,8–1,5 kg pro Pflanze (50–100 Röschen)
Familienbedarf (4 Pers.)ca. 4 m² mit 16 Pflanzen liefern etwa 12–24 kg
HerkunftBelgien (Brüssel), 18. Jahrhundert
BotanischBrassica oleracea var. gemmifera
FamilieKreuzblütler (Brassicaceae)

Standort und Pflege für Rosenkohl

Wichtige Punkte beim Anbau von Rosenkohl

Rosenkohl in der Mischkultur

Rosenkohl Sorten und Nutzung

Nährwerte (pro 100 g roher Rosenkohl)

Ertrag von Rosenkohl im Hausgarten

Für eine vierköpfige Familie reichen etwa 4 m² mit rund 16 Pflanzen, was ca. 12–24 kg Röschen ergibt. Jede Pflanze liefert 50–100 Röschen über die lange Erntesaison von Oktober bis März.

Häufige Fehler beim Anbau von Rosenkohl

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